Hartdrehen. Kurz erklärt.

Hartdrehen bezeichnet das Drehen gehärteter Stähle ab 55 HRC. Diese Härtegerade werden beispielsweise von Kohlenstoffstahl, legiertem Stahl, Werkzeugstahl oder Lagerstahl erreicht. Gebräuchliche Verfahren des Härtens sind Einsatzhärten, Induktionshärten und Durchhärten. Das zur Weiterverarbeitung notwendige Hartdrehen ist typischerweise ein Schlicht- oder Vorschlichtprozess, der hohe Anforderungen an die Maßgenauigkeit und Oberflächengüte stellt.

Warum Hartdrehen?

Bei der Fertigbearbeitung von Bauteilen aus gehärtetem Stahl war das Schleifen bisher eine der gebräuchlichen Methoden. In der Fertigungstechnik hat sich heute aber das Hartdrehen als der effizientere und kosteneffektivere Weg etabliert. Hartdrehen steigert nicht nur deutlich die Qualität und die Produktivität des Produktionsprozesses, sondern hat auch unter Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten die Nase vorn.

• Hohe Output-Qualität
• Kürzere Produktionszeit pro Bauteil
• Prozessexibilität
• Geringere Maschineninvestitionskosten
• Reduzierte Leistungsanforderungen
• Kühlschmierstoff-frei
• Recycling von Spänen